Der 12-Monats-Euribor bewegte sich 2026 erneut. Am 30. April 2026 lag er bei 2,848 %, nachdem er im Januar bei 2,245 % und im April bei 2,845 % gestartet war. Für Kreditnehmer mit indexierten Darlehen geht es nicht darum, den nächsten Zinssatz vorherzusagen, sondern zu verstehen, wann der Vertrag angepasst wird und wie sich das auf die Rate auswirkt.
Der Ausgangspunkt
Der Euribor ist ein Marktindex und kann sich schnell verändern. Bei Wohnungsbaukrediten mit variablem Zinssatz ergibt sich der Zinssatz in der Regel aus Referenzindex plus Spread. Deshalb können zwei Kredite mit demselben Euribor unterschiedliche Raten haben, wenn Spread, Versicherungen, Laufzeiten oder Salden abweichen.
Wann er die Rate beeinflusst
Die Anpassung erfolgt nicht täglich: Sie hängt von der im Vertrag vorgesehenen Laufzeit des Referenzindex ab. Nach Angaben der Banco de Portugal basiert der anzuwendende Wert auf dem einfachen arithmetischen Durchschnitt der täglichen Notierungen des Monats vor dem Zinsberechnungszeitraum. Prüfen Sie vor einer Entscheidung das Anpassungsdatum und den in Ihrer FINE verwendeten Index.
Entscheiden, ohne dem Zinssatz hinterherzulaufen
Vergleichen Sie Szenarien mit der aktuellen Rate, einem festen oder gemischten Zinssatz und einer möglichen Übertragung. Die Entscheidung sollte TAEG, MTIC, Restlaufzeit, Versicherungen, optionale verbundene Produkte und Transaktionskosten berücksichtigen. Eine niedrigere Rate im ersten Monat bedeutet nicht immer niedrigere Gesamtkosten.